Schleswig-Holstein’s Next Moptoddel

Februar 25, 2009

Am Samstag hab ich Fotos von mir machen lassen, deshalb doch die temporären Löckchen. Hätte mich zwar gewundert, wenn die gar nix geworden wären, denn ich hatte – wie die Fotografin sehr niedlich bemerkte – einen „ich bin hübsch“-Tag. Aber das Resultat übertrifft meine Erwartungen noch um einiges und ich bin schon ein bißchen stolz…deshalb zeig ich euch ein paar. Schon erstaunlich, was so ein wenig Licht, Make-Up und ein guter Fotograf aus einer ganz normalen Frau machen können.

Na? Wer ist das??

Zum Teil  sind sie ja sogar Mama-kompatibel, wenn ich sie nochn büschn ausschneide :-) Sollten in nächster Zeit mal Nachfolgerinnen für Charlie’s Angels gecastet werden, bin ich dabei…

Ursprünglich wollte ich nur mal ein paar Bilder im „Business-Look“ haben  (brauch ich jetzt mal), die gibt’s auch, aber die sind jetzt glaub ich nicht so spannend für euch.

Die Fotografin Monika Wecker kann ich nur empfehlen. Das Shooting hat super Spaß gemacht und ich hab mich die ganze Zeit total wohl gefühlt – das ist wirklich nicht zu unterschätzen, denn sobald ich mit der Kamera nicht mehr allein bin, sondern tatsächlich jemand dahinter steht, fühl ich mich sonst immer eher unwohl…also, wenn ihr mal Fotos braucht und in Kiel wohnt, bucht die, die is super.


Meine Lieblingsjahreszeit

Februar 24, 2009

…ich mag das Fenster noch nicht aufmachen, denn draußen sind es immer noch nur 2 Grad. Aber wenn ich so rauskuck in den knalleblauen Himmel, und die Sonne auf meinem be-T-Shirten Arm brutzeln spüre, lässt es sich nicht verhehlen…der Frühling kommt! Meine liebste Jahreszeit!

Ich finde, es ist der absolut allergrößte Kick wenn nach Monaten der Dunkelheit und Kälte die ersten Male die Sonne rausblinzelt. Wenn man die ersten Male die Balkontür wieder offen lassen kann und hört, wie im Innenhof das Leben erwacht. Wenn man die ersten Male beim Autofahren wieder das Fenster runterdreht. Wenn man nicht mehr jeden Tag drei Schichten anziehen muss. Wenn die Natur anfängt, zu explodieren von einem Tag zum anderen. Wenn man wieder die Sonnenbrille einstecken muss. Wenn man, und sei es noch warm eingemummelt, im Strandkorb sitzen kann und die wachsende Bootedichte auf der Förde beobachten kann.

Ich könnt dann den ganzen Tag schreien, Bäume umarmen und ihnen Lieder singen. Aber ich reiss mich zusammen. Der größte Kick ist dann auch schon wieder vorbei, wenn’s wieder jeden Tag 20 Grad ist. Der Frühlingsmoment ist kurz, aber wundervoll. Bald, ganz bald.

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Bildquelle:  Peter Sommerfeld/pixelio.de

Montagsfilm

Februar 23, 2009

Ausgangsüberlegung für diesen sinnfreien Film war die Tatsache, dass ich am Samstag allen meine tolle Frisur zeigen musste. Aber ich hatte euch ja auch ein Brieftaschen-Stöckchen versprochen, also – voilá! Kann gern jeder aufsammeln, wobei ich nicht weiß, wer meine Kartensammlung noch toppen will…

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Krisengesichter

Februar 20, 2009

Ein schönes Fundstück aus der heutigen lokalen Tageszeitung…

saabgesichter(Quelle: Kieler Nachrichten)

Schweden wird Saab nicht mit Steuergeldern retten.

Das Foto sagt eigentlich alles…und so sehr mir natürlich auch die 4.000 Mitarbeiter dieses für schöne und solide Autos bekannten Konzerns leid tun, so bewundere ich auch die konsequente Entscheidung der Regierung.

Besser jedenfalls als unsere, die weiterhin unser aller Geld fleissig lastwagenweise in schwarze Löcher kippt. Die Dimensionen dieses Vorgangs hat ein Kommentator der Süddeutschen Zeitung ganz schön auf den Punkt gebracht:

pictureservlet(Quelle: Süddeutsche Zeitung)

Ja klar, man darf keine Bank pleite gehen lassen. Man hat ja gesehen was passiert ist, als mit der Lehman Brothers der erste Dominostein gefallen ist. Aber wenn man das so liest fragt man sich doch, ob es nicht eigentlich total egal ist?! Die Kacke dampft doch sowieso schon?! Oder??

So langsam dämmert einem, dass wir mitten in so einer Apokalypse stecken, wie sie in der Rückschau von Terminator XII beschrieben sein könnte. Das dunkle Zeitalter. Nur dass es unerwarteterweise nichts mit militanten Robotern und Atomwaffen ausgelöst wurde, sondern nur von Bankenschnöseln mit Monopoly-Geld. Ich kenne zwar noch niemanden, den die Krise direkt betrifft, keiner meiner Freunde hat seinen Job verloren o.ä., aber die Einschläge kommen deutlich näher.

Mit Volldampf in die Katastrophe, yeah!


Ein Traum

Februar 19, 2009

Oder?

hausboot(Quelle: Kieler Nachrichten)

Ich lass mich da gleich mal auf ne Interessentenliste setzen…allein die Vorstellung.

Ärger mich quasi  jeden Tag darüber, dass unsere Schnarchstadt es nicht hinkriegt, ihre großzügigen Hafenflächen für Hausboote zu öffnen -  und sei es an der Schwentine, also auf dem unattraktiveren Ostufer. Wenn Rendsburg also schneller ist, bitte.


Mizzie meets Mozzy

Februar 16, 2009

Ich liebe diese Momente…so alle zwei bis drei Jahre…wenn ein jungfräuliches, neues Morrissey-Album vor mir liegt, ich das erste Mal das Cellophan anritzen, das Booklet schnuppern und die CD aus ihrer Plastikfassung knacken darf. Eine Welt voller Möglichkeiten. Ein schier unendlicher Quell erquickender Freude und tiefschürfender Wahrheiten.

Das war mir diesmal gleich einen Film wert…hier also der erste und wahrscheinlich einzige Video Review von Morrissey’s neuem Album „Years of Refusal“.

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Meldung des Tages, 16. Feb 2009

Februar 16, 2009

Eigentlich bedarf dieser Artikel keiner weiteren Worte… aber ihr wisst noch, was ich über Männer mit Kindern oder Hunden geschrieben hab, nech? Geparden ist ja mal ne ganz neue Variante.  Gut, die langen Haare müssten runter, aber sonst…tarzan(Quelle: Lübecker Nachrichten)


Evolution

Februar 13, 2009

Wenn man jemanden fragt, was für Musik er hört und mehr als einer der folgenden drei Namen in der Aufzählung auftaucht, wisst ihr Bescheid: Phil Collins, Bryan Adams und Sting. („So alles, eigentlich“)

Das ist Musik für Leute, deren Musikgeschmack sich hauptsächlich darin auszeichnet, dass sie keinen haben. Damit meine ich nicht keinen im Sinne von schlecht, denn so was würde ich mir nie anmaßen – Geschmack ist nunmal Geschmack und eine sehr persönliche Sache. Auch würden mir im Sinne von „schlecht“ nicht die drei zuerst einfallen, denn es gibt vereinzelte Stücke von diesen Herren, die ich sogar gut heißen kann.

Nein – ein CD-Regal voller Phil Collins, Bryan Adams und Sting, idealerweise noch kombiniert mit Kuschelrock 1-20, ist Musik für Leute, die sowieso nicht richtig hinhören sondern nur einen Hintergrundsoundtrack für Dinge brauchen, die sie ansonsten so tun. Bügeln, abwaschen, kochen mit Freunden, Pärchen-Spieleabende. Sowas halt.

Der Haussender für Leute mit derlei Hörgewohnheiten hier im Norden ist NDR2. Ein Sender voll mit Phil Collins oder Phil Collins-ähnlicher Musik, und durchaus erfolgreich damit. Nun ist es justamente so, dass ich unbelastende Musik dieser Art – also Musik, die mich nicht gleich gefangen nimmt und das unterste meiner Seele zuoberst kehrt – zum Aufwachen als sehr angenehm empfinde. Deshalb hab ich den Sender in meinem Radiowecker eingestellt.

Und so kam ich heute morgen auch zu der Information, dass NDR2 drei Bands in der Konzertpromotion hat, die ich nun zufälligerweise alle gern sehen würde: Depeche Mode, Coldplay und Metallica. Öhm. Ja.

Seitdem quäl ich mich mit der Frage: Hab ich mich nun Richtung Hausfrauenmusik entwickelt? Haben diese meine bewunderten Bands sich Richtung Hausfrauenmusik entwickelt? Oder hat der Sender schlichtweg sein musikalisches Konzept umgestellt?

Bitte helft mir. Und schonet mich nicht.


Satz mit X

Februar 10, 2009

Na? Das war wohl nix. Scheissschneearschblödmann.

Ich hatte heute einen echt wichtigen Termin in Hamburg. Als ich losfuhr, fand ich den Schnee noch lustig. Bis ca. 1 Kilometer hinter der Autobahnauffahrt. Da stellte ich nämlich fest, dass ich trotz 60 km/h auf gerader Strecke nicht schlingerfrei fahren konnte. Selbst Schuld, ich weiß. Ich hab letztens bei der Inspektion schon Mecker gekriegt wegen der Sommerreifen. Aber der Winter war doch schon quasi vorbei, Mann!

Bis Neumünster hab ich mich gequält, total verkrampft und panisch hinterm Steuer klebend, mit Visionen von mir selbst als Matschepampe an einem Autobahnbrückenpfeiler. Da nützen auch 5 Sterne im Euro Crash-Test wenig. Dann fiel mir ein, dass meine Versicherung mir selbst einen kleineren Schaden wahrscheinlich nicht mal bezahlen würde wegen der fehlenden Winterreifen. Mein Termin (Grafiker) überzeugte mich dann letztendlich, dass ich vielleicht gerade noch heil nach Hamburg rutschen würde, aber bestimmt nicht wieder raus, denn da sei es noch schlimmer. Also, kehrtum. Sonne Scheisse. Jetzt weiß ich wieder, warum ich Schnee jahrelang nicht haben mochte.

Und wisst ihr was? Das Beste soll noch kommen! Das Tief „Quinten“, das gerade Frankreich lahmlegt, ist unterwegs zu uns. Trotz der frappierenden Ähnlichkeit mit meinem Nachnamen möchte ich versichern, dass weder ich noch jemand anders aus meiner Familie etwas mit diesem Tief zu tun hat. Das wär ja auch noch schöner.


Presseschau vom 9. Februar 2009

Februar 9, 2009

Diesen Monat muss ich das letzte Mal 2 Wochen Pressespiegel betreuen, dann ist – woohoo! – Schluß mit derlei unterbezahlten Frondiensten. Machen wir doch noch mal das Beste draus…

Meine Lieblings-Headline von heute stammt aus der Wilsterschen Zeitung (SHZ):

rammler1

Ja gut, ihr ahnt es…in dem Artikel geht es langweiligerweise um eine Karniggelausstellung, nicht um eine Live-Sex-Show. Trotzdem, ich wette, auch der Verfasser hatte seinen Spaß.

Und – ich dachte schon ich sei die einzige Person auf der Welt, die sich noch für die Umtriebigkeiten des trotteligsten Schwerverbrechers aller Zeiten interessiert – aber nein, auch auf die FTD ist noch Verlass und so weiß sie folgendes zum Verbleib des George W. Bush zu berichten:

gwb(Quelle: Financial Times Deutschland)

Und was haben wir noch gelernt?

Viele Facharztgruppen, allen voran die Orthopäden, streiken diese Woche, um gegen ihre Honorareinbrüche zu protestieren. Die HSH Nordbank brauch noch’n paar Milliarden von den beteiligten Ländern. In England fordert der Winter Tote, in Australien der Sommer. In Kiel-Mettenhof wurde ein 13-jähriges Mädchen drei Stunden von drei Jugendlichen mißhandelt und dann in einen Teich geworfen. Die Musikindustrie hat ihre eigenen sterblichen Überreste in Los Angeles bei der Grammy-Verleihung gefeiert. Israel und der Gaza-Streifen kommen nicht zur Ruhe.

Auch was Gutes? Ja – die Preise für Trüffel fallen. Das ist doch was.