Glücks-Mizzie!

September 30, 2008

Ich hab gerade ne tierische Glückssträhne! Also wirklich, seit ein paar Tagen prasseln hier die guten Nachrichten auf mich ein, als wolle das Jahr 2008 mich aufm letzten Meter noch für ein paar andere Dinge entschädigen, die es mir vorher weggerissen hat…das Universum macht komische Sachen für mich.

Ob’s dann für einen normalen Schnitt reicht, werden wir am 31. Dezember erörtern…

Das wollte ich euch nur schnell wissen lassen. Heut Abend blog ich mal wieder was Richtiges.

Foto: Elsbe (aufgenommen beim Bierkauf im Dönershop ums Eck)


Geschafft!

September 28, 2008

Mein schwarzer Daumen hat gesiegt…

Ich hatte noch nie ein glückliches Händchen mit Pflanzen, obwohl ich mich schubweise immer mal wieder redlich um sie bemüht habe. Aber es hilft nix: Was sich in meiner Obhut befindet muss entweder sprechen können, oder schreien, oder zumindest bellen oder miauen um mir zu sagen, was es von mir braucht oder will. Aber mit diesem stillen, schmollenden Vorsichhingewelke und Blätterabgewerfe konnte ich noch nie um.

Trotzdem habe ich seit ca. 5 Jahren mehr oder minder erfolgreich einen krüppeligen Ficus mit durchgeschleppt. Den hatte mir meine Mama mal anlässlich einem meiner vielen Umzüge geschenkt. So was hat dann zumindest einen hohen sentimental value und wird – im Rahmen des mir möglichen – gehegt und gepflegt. Mal sah er gut aus, meistens aber nicht. Seit ich in meiner jetzigen Wohnung wohne, hab ich ihn sommers immer auf den Balkon gestellt, weil dieser schön sonnig ist, während sein eigentlicher Platz im Wohnzimmer stets Schatten hat. So hat er meist über den Sommer wieder an Leben aufgeholt, was er im Winter verloren hatte.

Als ich kürzlich aus dem Urlaub kam, stellte ich fest, dass eine bösartige Schlingpflanze vom Balkon unter mir ihre Fangarme um die kümmerlichen Ästchen meines Ficus gewickelt hatte und dieser als Reaktion einen deutlichen Gelbstich zeigte. Wahrscheinlich hat ihm das Viech einfach vampirös das kümmerliche Restleben abgesaugt. Ich hab den Lebenssauger dann runtergeschnitten (gut -gerissen, mir doch egal) in der Hoffnung, Ficus würde sich erholen.

Aber denkste…heute morgen hat er dann endgültig mit einem tiefen Seufzer die letzten grünen Blätter abgeworfen. Vielleicht war es auch einfach mittlerweile zu kalt draußen. Jedenfalls hab ich ihn jetzt noch mal reingestellt, auf die Fensterbank im Wohnzimmer. Vielleicht können etwas Wärme, Liebe und gutes Zurreden das Wunder wahrmachen. Aber ich fürchte fast, der Patient ist tot.

Notiz an Familie, Freunde, Verehrer, Geburtstagsgratulanten etc.: Ihr könnt mir nach wie vor gerne Blumen schenken. Ich liebe Blumen. Schnittblumen. Aber schenkt mir nichts Grünes, von dem ihr ein paar Monate später erwartet, es noch lebend vorzufinden.

R. I. P. Ficus Benjamini…ich werd dich vermissen, Kleiner.


Shopping-Queen Mizzie I.

September 27, 2008

A Saturday afternoon well-spent: Shopping for Businessklamotten!

Die Regeln für meine Shoppingtouren sind immer dieselben:

1.) vorher festgelegtes Budget einhalten

2.) möglichst wenig Zeit in Umkleidekabinen verplempern

3.) trotz 2.) möglichst wenig am nächsten Tag zum Umtausch bringen

Und – was soll ich sagen – Mission erfüllt! Zweieinhalb Businessoutfits und ein paar Stiefel in unter zwei Stunden, und ich kann es anhand meines Twitterstatuses beweisen, kuck:

So, und was gab’s?? Ich präsentiere….

So werde ich z. B. mal irgendeinen beliebigen Bürotag ohne besondere Vorkommnisse bestreiten:

Folgendes Outfit eignet sich schon für formlose Kundenbesprechungen. Ich gebe zu, das schwarze Blüschen ist etwas eng, das ist wohl das eine Teil, das ich am Montag in größer umtauschen muss, denn ansonsten wäre es der Konzentration anwesender Männer bei Meetings eher abträglich:

Und so, und zwar auch genau mit diesem Gesicht und dieser Brille, wahrscheinlich aber mit geordneteren Haaren, könnte ich die nächste Pressekonferenz o. ä. Wichtig-Wichtig-Veranstaltung bestreiten:

Ich komme jetzt zu den Danksagungen: Ich danke meinen Kunden für das Geld, das sie mir für meine Arbeit zahlen, meiner Mutter für das Anti-Vorbild in Sachen Shoppen und vor allem meiner Freundin Celia, die nicht mitkommen wollte… ohne euch hätte ich das nicht geschafft, Leute!


Wohnungs-Stöcki

September 27, 2008

Ich hab beim Prinzesschen ungefragt ein Stöckchen aufgesammelt, das gerade so gut passt, wo ich mich doch so viel mit meiner Wohnung beschäftige…

1.) In welcher Stadt und welchem Bundesland wohnst Du?

Kiel, stolze Landeshauptstadt von Schleswig-Holstein.

2.) Wohnst Du in einer Wohnung oder in einem Haus?

Wohnung, 50 qm in der Innenstadt

3.)  Mit wem wohnst Du dort?

Me, myself and I. Ein paar unsichtbare Freunde, aber die wechseln öfter.

4.) Wohnen auch Tiere bei Dir? Welche und wie viele?

Jein – die, die ich habe will ich nicht (1 Holzkäfer, gelegentlich Spinnen). Hätte gerne Hund & Katze, ist aber z. Zt. kein gutes Timing dafür.

5.) Seit wann wohnst Du dort?

Bald 2 Jahre

6.) Wo hast Du vorher gewohnt?

50 qm Hamburg-Eimsbüttel.

7.) Wie viele Zimmer befinden sich in Deiner Wohnung/Deinem Haus?

2 Zi, Küche, Bad. Bädchen.

8.) Ist die Wohnung/das Haus gezielt eingerichtet oder ist die Wohneinrichtung wild zusammengewürfelt?

Es wird langsam…Mix aus modern und alt. Dominierende Farbe rot.

9.) Hast Du direkte Nachbarn? Wenn ja, sind sie nett oder nerven sie Dich nur?

Ganz viele, Mehrparteienhaus halt. Ich nehme sie nur durch das gelegentliche hallo! im Treppenhaus wahr. Außer die Tante unter mir, deren Balkon-Urwaldpflanzen neuerdings MEINEN Balkon zuwuchern.

10.) Wer ist für einen ordentlichen Haushalt bei Dir zuständig?

Keiner. Aber ich bemüh mich.

11.) Würdest Du lieber anders wohnen oder bist Du zufrieden, so wie es ist?

It’s good for now…. aber langfristig hab ich gaaaanz andere Pläne.

Aufsammeln müsst ihr selbst….


Geschwister prägen einen fürs Leben – mit Narben

September 24, 2008

Hier und da sind in diesem Blog ja schon mal meine Geschwister zur Sprache gekommen. Heute will ich mal ein wenig mehr von ihnen erzählen.

Es sind drei an der Zahl. Alle älter als ich: Meine Schwester 13, mein ältester Bruder 11, mein „jüngerer“ Bruder 10 Jahre. Als ich geboren wurde, waren meine Eltern schon Ende 30, was ja heutzutage normal ist, in den 70er Jahren aber noch als ziemlich alt für ein Kind galt. Dennoch, oder gerade deshalb, war niemand je so gewünscht und willkommen wie ich. Alle liebten mich heiß und innig. Und so bald ich alt genug war, dass meine Mutter mich mal 5 Minuten aus den Augen gelassen hätte, gab es im ganzen Haus kein spannenderes Spielzeug als die kleine Schwester. Wir hatten halt keine Haustiere zu der Zeit.

In Folge dessen kam es auch hier und da mal zu einem kleinen…Mißgeschick. Unfall, würde so manch einer sagen. In vollem Ausmaße könnte man behaupten, dass jeder meiner drei Geschwister mich mindestens einmal beinahe umgebracht hätte.

Die Ehre der Premiere gebührt selbstverständlich meiner Schwester, der Ältesten. Eines Abends, es mag so ungefähr der erste freie Abend für meine Eltern nach meiner Geburt gewesen sein, wurde ich in Obhut der drei „Großen“ zurück gelassen. Das Haus, in dem wir damals wohnten, hatte eine weiße Marmortreppe zwischen Erdgeschoss und dem ersten Stock mit den Schlaf- und Spielzimmern. Der Legende nach bin ich nie wirklich gekrabbelt, sondern hab mich seinerzeit direkt vom army-style Rumrobben in den Zweifüßlerstand erhoben und bin losgelaufen. Ich weiß nicht, in welchem Stadium meiner Bewegungsevolution es war und wie ich oben an die Treppe rankam, ich weiß aber, dass ich sie definitiv kopfüber und bäuchlings unten wieder verlassen habe. Großes Geschrei bei Klein-Mizzie.

Großes Geschrei auch bei meinen Geschwistern, die nach alter Familientradition erst mal in die Schuld-Diskussion einstiegen. Als sie damit durch waren – meine Schwester hatte als Hauptverantwortliche da leider die Arschkarte – hatte eben diese einen akuten Anfall von Verantwortungsgefühl und lief in die Küche, um ein Messer zu holen. Sie hatte nämlich mal von unserer Oma gehört, dass man Beulen damit kühlen könne. Mein ältester Bruder hatte an der Stelle anscheinend nicht aufgepasst – beim Anblick des Messers brach er in hysterisches Geheule aus weil er wie selbst verständlich annahm, die große Schwester wolle der kleinen Schwester die Beule ab-schnei-den!

Vertrauen unter Geschwister is was Schönes, oder?

Das Mißverständnis war jedoch schnell aufgeklärt und nachdem die Beule gekühlt und das Balg ruhig gestellt war, machte man sich an die Ausarbeitung einer guten Ausrede für die Eltern.

Ich glaube, der Klassiker, die gute alte aus-dem-Bett-fall-Geschichte hat das Rennen gemacht.

Das war der erste Vorfall, aufs Konto meiner Schwester also… mein ältester Bruder war dran, als ich so ca. 3 Jahre alt war. Meine Eltern haben in den späten 70er Jahren sehr viel gefeiert und am Wochenende waren wir eigentlich immer mit Kind und Kegel irgendwo eingeladen. Die Freunde, die wir besuchten, hatten in der Regel selbst scharenweise Kinder, so daß diese Parties immer Hippiegelagen ohne Regeln und Anstand ähnelten. Bei einer dieser Gelegenheiten sorgte mein Vater in seiner üblichen unbekümmerten Art für Kinder-Entertainment, indem er sein Auto offen ließ und den „Großen“ erlaubte, sich ans Steuer zu setzen und Autofahrer zu spielen. Ohne Zündschlüssel natürlich, aber immerhin. Da der ältere meiner Brüder als der vernünftigere von Beiden galt, durfte er auf dem Fahrersitz Platz nehmen.

Wie das so ist, man soll Kinder nie unterschätzen. Ihre Gehirne sind zwar klein, aber für die Basics reicht es in der Regel doch. Meine Brüder hatten natürlich ruckzuck raus, wie man die Handbremse löst, ein kurzes Rumruckeln am Schaltknüppel besorgte dann den Rest und so ging es unter großem Gekicher in der abschüssigen Auffahrt für den Mercedes irgendwann rück- und talwärts. Doof nur, dass die „Kleinen“ – darunter ich – in eben jener Auffahrt mit Puppen spielten.  Der Erzählung nach ist es einem beherzten Sprung meines Vaters zu verdanken, dass ich keinen bleibenden Eindruck im Reifenprofil des Wagens hinterlassen habe. Mein Vater wäre allerdings nicht mein Vater, wenn er mich einfach nur geschnappt und weggerissen hätte – das kann ja jeder: Er hat selbstverständlich mit seinen Bärenkräften den Wagen aufgehalten, bis jemand Zeit hatte, die Handbremse wieder festzuziehen!

Meine Brüder mussten dann den Rest des Tages Ticker spielen und durften höchstens mal Früchte aus der Bowle naschen. Strafe muss sein.

Der dritte bemerkenswerte Vorfall muss sich nur kurze Zeit später ereignet haben, denn ich war immerhin noch klein genug, um bei meinem zweiten Bruder – dem größten Rabauken von allen -  auf dem Kettcar mitfahren zu können. Unser Haus lag am Fuß einer sehr abschüssigen Dorfstraße, wenig befahren und sommers wie winters ein Spielparadies für die Kinder der Nachbarschaft. Mein Bruder machte also kaum jemals was anderes, als mit seinem flotten Schlitten den Berg hinunterzubrettern.

Bei einer dieser Gelegenheiten fuhren wir also so die Straße runter, den Wind im Haar, ich in vollendeter Seligkeit dass mein Bruder endlich mal mit mir spielte und mich nicht nur ärgerte, als er auf dem Höhepunkt der Geschwindigkeit die gerade perfektionierte Texaswende einleitete – und dabei in seiner Begeisterung für die eigenen Fahrkünste vergaß, mich festzuhalten…

Schon mal was von Schnotterbremse gehört?? Nein, nein, nicht Stotterbremse…- Schnotterbremse, das ist die, die man mit dem Gesicht macht. Auch Blutbremse genannt. Ich hab die voll drauf seit damals.

Ich muss wohl nicht erwähnen, dass ich aufgrund dieser und ähnlicher Vorfälle bis heute ein tief sitzendes Mißtrauen gegenüber meinen Geschwistern hege, wenn sie zu gemeinsamen Unternehmungen einladen. Zwar haben sie alle inzwischen eigene Kinder, an denen sie sich austoben könnten…aber man weiß ja nie.


The dark twat

September 23, 2008

Hat eigentlich jemand aufgrund meiner kürzlichen Meckertirade gegen Pete Doherty die darauf folgenden Nächte durchgeweint?

Falls ja, tut mir das leid! War ohnehin nur Spaß, eigentlich find ich den nämlich gar nicht so falsch…

Die Libertines mochte ich sehr gern. Die waren wirklich gut, vielleicht nicht „the future of rock’n'roll“ zu der sie der NME gleich wieder freimütig ausgerufen hat. Aber gut. Ich find’s nur immer blöd, wenn jemand, der so talentiert ist und so viel Charisma hat, sich mit Drogen systematisch selbst kaputt macht und jedes doofe Rockstar-Klischee so lange mitnimmt, bis das, was wirklich wichtig ist, total auf der Strecke bleibt: Die Kunst, Junge, die Kunst!

Denn es gibt genügend Leute, denen überhaupt nicht klar ist, dass dieser junge Mann Musik macht. Die kennen ihn nämlich nur aus „taff“-Berichten über Drogenabstürze und medial ausgeschlachtete Liebeleien mit Topmodels. Was sehr traurig ist.

In Wirklichkeit macht der nämlich sogar ziemlich gute Musik – dieses Teil hier zum Beispiel:

Gut, er ist nun wirklich nicht der größte Sänger…aber seit wann ist das wichtig in der Rockmusik? Du musst das, was du machst, glaubwürdig interpretieren können. Und das kann er.

Und außerdem – kuckt mal, wie niedlich der mal war, bevor er anfing, sich Nadeln in die Arme zu jagen (außerdem macht er hier Witze über Oasis, was ich ja grundsätzlich immer sympathisch finde):

Man sieht’s…dieses Interview ist eine zufällige Begegnung mit irgendeinem MTV-Menschen, lange bevor Pete berühmt wurde. Geistreich, witzig, charismatisch – beste Voraussetzung für einen Rockstar.

Und was hat er draus gemacht?

Ergo – Pete Doherty ist jemand, der wirklich Großes hätte vollbringen können…der aber, sofern er die nächsten drei Jahre überlebt, dann erst mal aus dem Schatten der Witzfigur entkommen muss, die er selbst geschaffen hat. Wenn er’s richtig macht, wird es gut. Ansonsten haben wir ein weiteres trauriges Kapitel im Great Book of Rock’n'Roll. Isser eigentlich schon 27?

So, das war meine Wiedergutmachung…aber das mit den Gallaghers meine ich ernst, die find ich wirklich doof und die bekommen keine Entschuldigung auch wenn ich manchmal heimlich die Musik höre.


Was macht eigentlich….? Folge 3

September 23, 2008

…ja, und dieses Mal widme ich mich tatsächlich einer Band, die womöglich den einen oder anderen interessieren könnte.

Auf die Fragen nach dem ersten Album, erster CD und erstem Konzert kann ich immer die gleiche Antwort geben: Depeche Mode! Seit ich überhaupt Musik höre, habe ich einen großen soft spot für diese Band. Obwohl ich mich ansonsten musikalisch ganz weit entfernt von dem bewege, was manche so „Elektro“ nennen, war ich immer fasziniert von den vier, später drei, putzigen Engländern. Warum Depeche Mode immer krampfhaft in diese Schublade gezwungen werden, is mir eh schleierhaft. Martin Gore schreibt von jeher prinzipiell Songs, die eigentlich klassischen Poplinien entsprechen, wenn sie auch größtenteils mit elektronischen Instrumenten umgesetzt werden und teils eine phänomenale Düsternis aufweisen.

Live ist diese Band der absolute Kracher. Das Live-Album von 1988 namens 101 ist bis heute eine meiner absoluten Lieblingsplatten und läuft quartalsweise rauf und runter. Gesehen hab ich sie selbst schon fünf Mal, das erste Mal auf jener legendären Tour, von deren Abschlusskonzert o.g. Platte erschien. Damals kamen, im Gegensatz zu heute, nämlich noch richtig coole Bands in die Kieler Ostseehalle.

Und insofern weiß ich, die ich 45,24 Mal einen der größten Entertainer überhaupt – Morrissey – genießen durfte, zu berichten, dass Dave Gahan das größte Rock’n'Roll-Tier unter der Sonne ist! Und wenn ihr selbst mal miterleben wollt, wie jemand mit echter Intensität eine Menge von 50.000 Menschen um den kleinen Finger wickelt, dann solltet ihr euch die Band mal ankucken, egal eigentlich, ob ihr sie mögt oder nicht.

So, und nu komm ich zu den News: Es lässt sich nicht wirklich definitiv recherchieren, was die gerade am machen und tun sind. Aber am 6. Oktober geben sie eine Pressekonferenz in Berlin, zu der z. Zt. über diverse Sites Gästelistenplätze verlost werden. Ich denke also, man kann davon ausgehen dass da entweder noch dieses Jahr oder früh nächstes Jahr was Aufregendes kommt. Uuunnddd…. die ersten Ticketdienste nehmen Vorbestellungen für 2009 entgegen!!! fuuuuuuchhuuuuhuuuuu!! Depeche Mode-Touren sind nämlich neben Morrissey-Touren immer grundsätzlich die schönste Zeit des Jahres…. defo werde ich auf diversen Konzerten zugegen sein, da man davon ausgehen kann, dass auch Deutschland ausgiebig bespielt wird.

Besen, du bist dabei, oder??

So oder ähnlich könnte das dann aussehen:

Gut, neuerdings übertreibt er manchmal ein wenig mit den schwuchteligen Handbewegungen, unser Davey….aber trotzdem, hingehen, kucken, stauen, Leute!! Eine der größten Live-Bands unserer Zeit gibt sich demnächst die Ehre.

P.S. Eines der Bandmitglieder (leider nicht Davey) hat mich vor drei Jahren auf einer After Show Party mal heftigst angebockt…aber das ist eine andere Geschichte, die bestimmt erzählt wird, wenn ich doch mal eine Kategorie namens „Rock’n'Roll-Geschichten“ eröffne.

Oi mate – Dave, ‘at’s you, innit?

September 22, 2008

Imitationen, so sie denn gut gemacht sind, finde ich ziemlich komisch…

Diese youtube-Fundstücke, obwohl offensichtlich von Laien und on low budget gemacht, sind sogar schlichtweg genial. Der Typ hier macht auf David Bowie, und zwar fast perfekt, man muss sich nur mal die Singstimme anhören! Stimme, Akzent, Gelächter….großartig!

Sind Engländer eigentlich wirklich alle total bekloppt??

Der hier, als Freddie, is auch nicht schlecht….kuckt bitte unbedingt bis 2:20 – ich kann sonst nicht über Fürze lachen, aber das…

Und das hier ist wieder der Bowie-Typ, diesmal als Mick Jagger…kann nicht mehr lange dauern, bis der in UK seine eigene TV-Show kriegt… „Keef, Keef!!“

Zu guter Letzt: The Keef himself….reads the news….

…and Goldielocks (berühmtes englisches Kinderbuch!)

Aber mal ernsthaft…stellt euch vor, Keef wäre euer Vater und hätte euch früher Kindergeschichten vorgelesen…hätte das nicht haar-ge-nau SO ausgesehen!?


George Michael hat kein Zuhause

September 22, 2008

Die ham schon wieder George Michael in einer öffentlichen Toilette hochgenommen…diesmal mit Drogen. Gerade hatten wir das Bild vom sabbernden Elend am Steuer seines Wagens verdrängt.

Popstars sind einfach nicht mehr das, was sie mal waren…wenn man sich schon endgültig Talent, Ausstrahlung und jeglichen Ruhm, den man mal hatte, wegschießen muss – kann man das dann nicht wenigstens mit Stil machen? Also in exklusiven VIP-Areas, Privatjets und Luxushotels, nachdem man den Fernseher ausm Fenster geschmissen hat??

Was bitte ist der Reiz an öffentlichen Toiletten?? Ich check’s nicht…

Georgie-Porgie…ich bin enttäuscht.

Quelle: Kieler Nachrichten

Wie jetzt – geschützte Artikel bei Mizzie?

September 21, 2008

Na, es ist so…ich beginne immer mehr, diesen Blog als kreatives Ausdrucksmittel zu begreifen. Maler malen, Musiker musizieren, Schriftsteller schriftstellern….Blogger bloggen. Wie dieses Medium gestaltet wird, entscheidet ja jeder selbst.

Ich bemühe mich, eine gute Mischung aus leichter Unterhaltung und tatsächlichen Einblicken in mein Leben hier darzustellen. Ab und zu habe ich die Tür auch schon ein wenig weiter aufgemacht. Damit ich hier aber nicht in Kürze als Heulblog verschrieen bin und ihr alle in Therapie müsst, habe ich mich entschlossen, wirklich persönliche und im Zweifelsfall nicht unbedingt lustige Artikel nur noch geschützt, also mit Passwort zugänglich, zu veröffentlichen. Einfach deshalb, weil es Dinge in meinem Leben gibt, die niedergeschrieben werden wollen, die aber nicht in die breite, anonyme Öffentlichkeit gehören.

Das Passwort ist natürlich in erster Linie Freunden und Familie vorbehalten…having said that: Auch wohlmeinende „fremde“ Leser, die damit umkönnen und sich trauen, in meine Abgründe zu schauen, erhalten unter Umständen das Passwort auf Anfrage. Ich will hier niemandem was aufdrängen.

Alle Anderen haben hoffentlich weiterhin Vergnügen an den etwas leichtgewichtigeren Inhalten.