Ich bin so gefühlte 4 Jahre alt. Wir sind alle im Schrebergarten meiner Oma und ich klettere auf dem großen, alten Kirschbaum rum. Der Himmel ist blutrot und es weht ein scharfer Wind in Böen. Meine Mutter kuckt besorgt aus dem Türrahmen der Hütte und meine Brüder unterbrechen ihr Fussballspiel. Alle schauen, ob bei mir alles klar ist, oder ob ich in meiner kindlichen Paddeligkeit gedenke, vom Baum fallen.
Aber ich hab keine Angst. Denn unten steht mein Vater mit offenen Armen. Er wird mich fangen, wie immer. Großer, starker Papa.
Ich schaue runter und wir lächeln uns an. Dann springe ich. Er fängt mich und schleudert mich wieder hoch, so hoch, dass ich in die Wolken greifen kann an einem Himmel, der plötzlich wieder strahlend blau ist….
…dann bin ich wieder erwachsen und laufe auf irgendeiner Nordseeinsel durch eine Herde von Füchsen…. (Fortsetzung? völlig irrelevant)
August 14, 2008 um 9:47
Mein Vater hat mich auch immer hoch geworfen. Allerdings hat er mich vorher dreimal auf den Boden gedotzt.
August 14, 2008 um 12:36
Dann wird mir ja das eine oder andere über dich klar =))